Pflegetipps von Möbel Boer – Für lange Freude an Ihrer Einrichtung

Sie haben sich für eine neue Sofalandschaft entschieden? Ihre neue Küchenarbeitsplatte muss täglich einiges aushalten, soll aber viele Jahre noch wie neu aussehen? Dann sind unsere Pflegetipps genau richtig! Egal ob Sie Materialien wie Holz, Polster, Leder oder Stein pflegen und reinigen wollen oder Ihre Küche und Schlafzimmer noch lange wie neu aussehen soll – Lesen Sie in unseren Möbel Boer Pflegetipps alles zur richtigen Reinigung und Pflege, Ihrer Möbel, Küche und Einrichtung. Außerdem finden Sie hier eine Übersicht verschiedenster Fleckenarten mit Tipps und Tricks, wie Sie diese am effizientesten beseitigen. So können Sie sich lange über Ihre schönen Möbel freuen.

Pflegetipps für Ihre Küche

Eine neue Küche ist immer eine hochpreisige Anschaffung. Deshalb möchte man diese selbstverständlich möglichst lange nutzen und sich daran täglich erfreuen. Die richtige Pflege gehört hier deshalb zum A und O, damit Ihre Küchen-Oase Sie lange erfreut.

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Pflege von Küchenfronten

Generell sollten Sie stets auf die Hinweise des Herstellers achten. Probieren Sie das gewählte Reinigungsmittel stets zuerst an einer unauffälligen Stelle aus. Herkömmliche Küchenfronten aus Lack, Holz, Folie oder Kunststoff können in der Regel einfach mit haushaltüblichen, wasserlöslichen Putzmitteln behandelt werden. Beachten Sie jedoch, dass Sie keine aggressiven, scheuernden Mittel verwenden. Scheuernde Tücher und Schwämme sollten ebenso gemieden werden. Nach der Reinigung gilt immer: Ordentlich trockenwischen.

Tipp für Holzfronten: Wischen Sie stets in Holzfaserrichtung.

Pflege von Dunstabzugshauben

Geben Sie aufsteigenden Dämpfen und Feuchtigkeit in der Küche keine Chance und denken Sie daran, Ihre Dunstabzugshaube immer einzuschalten, wenn Sie kochen. Befreien Sie Ihre Dunstabzugshaube regelmäßig von Fettrückständen. Die meisten Metall-Fettfilter können im Geschirrspüler gereinigt werden. Besonders praktisch ist eine Fettfilter-Sättigungsanzeige. Behandeln Sie Kaminhauben hin und wieder mit Edelstahl-Pflege.

Pflege von Geschirrspülautomaten

Reinigen Sie Blenden und Bedienteile ausschließlich mit lauwarmem Wasser. Das Grob- und Feinsieb sollte regelmäßig gereinigt und von eventuell vorhandenen Speiseresten befreit werden. In regelmäßigen Abständen sollte auch ein spezieller Reiniger für Geschirrspüler verwendet werden.

Pflege von Kochfeldern

Glaskeramik sollte nach jeder Benutzung feucht mit etwas Handspülmittel gereinigt werden. Danach immer trockenreiben. Einmal pro Woche gründlich mit Ceranfeldreiniger behandeln, danach klar abspülen und trockenreiben. Übergekochte Rückstande auf dem Herd mit Wasser aufweichen und mit einem Glasschaber abkratzen. Eingebrannter Zucker und geschmolzener Kunststoff sollte noch heiß mit dem Glasschaber entfernt werden. Behandeln Sie danach das Feld mit Ceranfeldreiniger.

Pflege von Gußkochplatten

Reinigen Sie die Kochplatten (nicht den Edelstahlrand) mit feinem Scheuersand. Lassen Sie die Platten nach der Reinigung kurz aufheizen. Stellen Sie bitte niemals nasse Töpfe oder Deckel auf die Platten.

Pflege von Kühlgeräten

Überprüfen Sie das Lagergut regelmäßig. Wischen Sie das Gerät bei Bedarf feucht aus. Gegen üble Gerüche im Inneren hilft Essigwasser.  Ziehen Sie vorher jedoch unbedingt den Netzstecker! Bei nassem Gemüsefach kontrollieren Sie die Ablauföffnung der Tropfrinne und reinigen Sie diese mit etwas Draht. Reif und Eis sollten regelmäßig abgetaut werden.

Pflege von Ofen, Herd und Mikrowelle

Verkrustete Reste sind heute kein Problem mehr. Herde lassen sich schnell und komfortabel reinigen. Dafür sorgt ihre Ausstattung: herausnehmbare Einhängegitter, klappbarer Grill, versenkbarer Griff etc. Reiben Sie den Ofen nach Gebrauch feucht aus und lassen Sie von Zeit zu Zeit Zitronensaft im Herd verdampfen. Starken Schmutz lösen Backofenreiniger (Produkte ohne Aufheizen sind ideal). Bitte niemals grobe Scheuermittel oder Topfkratzer verwenden, um Kratzer und sonstige Schäden zu vermeiden.

Pflege von Waschmaschine und Wäschetrockner

Wenn Sie Enthärter in der Waschmaschine benutzen brauchen Sie bis zu 40 % weniger Waschmittel. Das ist gut für Sie und die Umwelt! Reinigen Sie hin und wieder die Waschmittelschublade mit warmem Wasser und einer Flaschenbürste. Säubern Sie regelmäßig das Flusensieb der Waschmaschine und entfernen Sie mögliche Ablagerungen aus der Tür-Gummimanschette. Entfernen Sie durch Fremdkörper entstandene Rostflecken an der Wäschetrommel am besten mit einem Edelstahl-Reiniger. Reinigen Sie Blenden und Bedienteile jedoch stets nur mit lauwarmem Wasser.

Nehmen Sie nach jedem Trockengang des Wäschetrockners die Flusen vom Flusensieb. Besonders leicht geht dies mit einem feuchten Lappen. Wenn die Wäsche nicht mehr den gewünschten Trockengrad erreicht, reiben Sie die Trommel innen mit einem in Essig getränkten Tuch ab. Reinigen Sie Blenden und Bedienteile auch hier nur mit lauwarmem Wasser.

Allgemeine Pflegetipps für Ihre Polstermöbel

Polstermöbel müssen so einiges aushalten. Der ein oder andere Fleck kann manchmal kaum vermieden werden und auch unsere lieben Vierbeiner hinterlassen Haare und Schmutz. Die regelmäßige Pflege von Polstern ist jedoch mit den richtigen Tricks recht unkompliziert.

Bevor Sie mit der Pflege Ihrer Polstermöbel beginnen, sollten Sie sich immer die Material-Zusammensetzung ansehen. Baumwolle, Microfaser und Leinen benötigen prinzipiell unterschiedliche Pflegemaßnahmen. Diese finden Sie meist in der Gebrauchsanweisung oder auf der Kommissionskarte am Möbelstück. Prüfen Sie die Farbechtheit an einer verdeckten Stelle des Möbelstückes. Helle Stoffe sollten zudem häufiger einer Pflege unterzogen werden, als dunkle, da Schmutz darauf optisch schneller erkennbar ist.

Saugen Sie die Flachgewebe mit einer Polsterdüse ohne Borsten ab. Florgewebe sollten mit einer Polsterdüse mit weichen Borsten abgesaugt und anschließend mit weichen Borsten abgebürstet werden. Achten Sie, wenn möglich, auf eine geringe Saugstärke. Achten Sie bei synthetischen Stoffen darauf, dass diese keine starke Hitze (wie bei einem Dampfreiniger) abbekommen, denn sie könnten schmelzen.

Starke Verschmutzungen sollten Sie vorsichtshalber einem fachkundigen Experten überlassen. Wer seine Polster Zuhause feucht reinigen möchte, sollte einige Punkte beachten. Nutzen Sie ein feuchtes Ledertuch, welches nicht mehr nass sein darf und ca. 30°C warmes, destilliertes Wasser, um die Polster zu säubern. Ihr gewähltes Reinigungsmittel sollte immer pH-neutral sein und mit Wasser verdünnt werden. Tragen Sie die Mittel nie direkt auf den Stoff auf, sondern zunächst auf ein weiches Tuch. Saure Reinigungsmittel schädigen den Stoff. Spezielle Polsterreiniger sind zu empfehlen, lesen Sie sich jedoch gründlich die Gebrauchshinweise auf der Verpackung durch. Sie können auch etwas Feinwaschmittel hinzunehmen. Beachten Sie hierbei, dass Sie die Möbelstücke immer ganzflächig behandeln und Reiniger rückstandslos vom Möbelstück entfernen. Reiben Sie hierbei nicht zu stark am Polster, sondern vorsichtig in kreisrunden Bewegungen. Reiben Sie immer mit einem trockenen Tuch nach, um Trockenrückstände zu vermeiden.

Achtung: Seide nur chemisch reinigen lassen, da sich leicht Wasserflecken bilden!

Pflegetipps für Polster aus Mohair

Mohair wurde schon vor 5.000 Jahren aus dem Haar der Angora- bzw. Mohairziege im Himalaya gewonnen und ist damit einer der traditionsreichesten Stoffe. Die einzigartige Naturfaser bedarf regelmäßiger Pflege, damit Staub und sonstige Verschmutzungen nicht die Chance haben, sich dauerhaft abzusetzen.

Bürsten Sie zunächst den Stoff regelmäßig mit einer festen Kleiderbürste ab oder saugen Sie vorsichtig mit einer Polsterdüse darüber. Sie können den Stoff ebenfalls mit einem leicht angefeuchteten Ledertuch auffrischen. Auch hier können Feuchtwaschmittel oder Polstershampoo vorsichtig verwendet werden.

Neu entstandene Flecken sollten zunächst immer mit lauwarmem Wasser (destilliert) entfernt werden, welches mit einem trockenen Tuch abgetupft werden sollte. Sie können hierzu ein weiches Tuch oder Küchenpapier verwenden (jedoch ausschließlich weißes, unbedrucktes Papier). Polstershampoo hilft besonders bei Flecken aus Bier, Eiern, Sahne und Schokolade. Warmes Wasser reicht gegen Cola, Filzstift, Fruchtsaft, Getränke, Milch und Soßen aus. Bei Blut-Flecken sollte jedoch immer kaltes Wasser verwendet werden. Fleckenentferner sollten bei Flecken aus Butter, Farbe (öl), Kuli, Lippenstift angewendet werden. Metallreiniger- oder Möbelpolitur helfen gegen Nagellack, Öl und Fett, Schuhcreme und Speisen. Müssen Sie Flecken aus dem Stoff kratzen, verwenden Sie bitte eine Münze. Behandeln Sie den Stoff jedoch immer mit Vorsicht und ziehen Sie einen Experten zu Rate.

Pflegetipps für Polstermöbel aus Leder

Eine regelmäßige Pflege von Polstermöbeln aus Leder verhindert, dass Staub und Schmutz sich absetzen können und sorgt für eine längere Lebensdauer der Möbel. Zunächst sollten Sie überprüfen, ob Ihr Leder eine glatte oder raue Oberfläche hat.

Leder benötigt ab und zu Feuchtigkeit und Fett, um schön weich zu bleiben. Bevor Sie Fett anwenden müssen die Poren des Leders jedoch immer von Schmutz befreit sein.

Verwenden Sie Ihr gewähltes Reinigungsmittel zunächst zur Probe an einer verdeckten Stelle und lesen Sie hierbei genaustens die Anleitung auf der Produktpackung durch. Nutzen Sie alle Produkte auf dem gesamten Möbelstück von Naht zu Naht.

Bei starker Verschmutzung und getrockneten Flecken, sollten Sie stets einen Profi zu Rate ziehen. Starkes Reiben schädigt das Material und verletzt die Oberfläche. Fleckenentferner, Terpentin, Benzin und andere Lösemittel entfernen den Fleck nicht, sondern machen ihn größer. Verwenden Sie diese also nicht. Auch Schuhcreme, Kosmetikcreme, Bohnerwachs usw. sind nicht geeignet.

Um die Ausbleichung durch Sonneneinstrahlung zu vermeiden, können Sie Pflegemittel mit UV-Schutz verwenden. Vermeiden Sie zudem einen Platz, an dem zu viel Sonne oder Heizkörper auf das Möbelstück einwirken können.

Pflegetipps für Glattleder, Rein-Nappaleder, Semi-Nappaleder, Pigment-Nappaleder

Entfernen Sie Staub regelmäßig mit einem weichen Staubtuch. Verwenden Sie bitte kein Mikrofasertuch. Zudem können Sie das Leder mit einem leicht feuchten Tuch behandeln, um es frisch zu halten. Nicht farbechte Textilien können sich im Gebrauch auf Rein-Nappaleder übertragen!

Sie haben Speisen- und Fettflecken? Entfernen Sie groben Schmutz vorsichtig mit einem Spachtel aus Holz oder Plastik. Danach verwenden Sie Natur- oder Neutralseife in handwarmem destilliertem Wasser und behandeln Sie das Leder großflächig. Bitte immer mit klarem Wasser nachreiben und mit einem Wolltuch trocknen, um Rückstände zu vermeiden.

Flüssigkeiten sofort mit einem saugfähigen Papier oder einem weißen Baumwolltuch aufsaugen, aber niemals verreiben. Auch hier können Sie vorgehen, wie bei Speise- und Fettflecken.

Bei Nappa-Leder können Feinwaschmittel, Neutral- oder Kernseife in handwarmem, destilliertem Wasser aufgelöst und aufgetragen werden. Die verschmutzte Stelle leicht kreisend mit viel Flüssigkeit bearbeiten und mit einem sauberem Tuch abwischen.

Eine gründliche Reinigung sollte hier 1-2-mal jährlich (am besten nach der Heizsaison) erfolgen.  Hierbei Natur- oder Neutralseife in handwarmem destilliertem Wasser auflösen und das Leder großflächig behandeln. Mit klarem Wasser nachreiben, mit Wolltuch trocknen. Da durch das Abwaschen die Imprägnierung verloren geht, immer mit ein wenig Spezialpflege (neutrale, farblose Ledermilch oder -balsam) nachbearbeiten. Damit schützen Sie ihr Leder ideal und halten es geschmeidig.

Pflegetipps für Rauleder

Für die Routinereinigung das Rauleder regelmäßig vorsichtig mit einem weichen Bürstenvorsatz absaugen. Beanspruchte Stellen und angetrocknete Flecken mit weicher Kleider-, Gummi-, Kunststoffbürste oder Schaumstoffschwamm aufrauhen und dann absaugen. Zur Imprägnierung keinesfalls Ledermilch verwenden, sondern ein umweltfreundliches Spray.

Eine Speisen- und Fettentfernung sollte wie bei Nappaleder erfolgen, jedoch immer das Leder aufrauhen, wenn es getrocknet ist.

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Pflegetipps für Stein

Stein ist nicht nur ein Material, welches eine lange Tradition aufweist, es erfreut sich auch langanhaltender Beliebtheit in der Einrichtung und Ausstattung des Zuhauses. Aufgrund der unterschiedlichen Optik der verschiedenen Steinsorten, ist es auch ein sehr variantenreiches Material. Ein großer Vorteil ist, dass es ein natürliches, robustes Material ist.

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Die Pflege von Kacheln

Kacheln werden immer beliebter. Waren sie früher nur Dekoration an Wand oder Ofen, so werden diese heute auch bei Couchtischen und anderen Möbelstücken eingesetzt. Zu ihren natürlichen Merkmalen zählen Unebenheiten, kleine Abweichungen in Farbe und Oberfläche und leichte Verbiegungen.

Pflegen sie Kacheln einfach mit lauwarmem Wasser und handelsüblichen Fliesenpflegemitteln. Achten Sie jedoch darauf, nicht zu starke oder scharfe Reinigungsmittel zu verwenden, um die Oberfläche zu schonen. Kacheln mit matter Oberfläche sind empfindlich gegen Feuchtigkeit. Vorbeugen können Sie zum Beispiel mit einer Schicht Hartwachs. Sollte die Verfugung ausplatzen, können Sie diese mit handelsüblichen Fugenmitteln in der Regel selbst ausbessern.

Die Pflege von Travertin

Travertin ist beliebt und preisgünstig. Dabei ist Travertin der Sammelbegriff für poröse Kalksteine. Das Material ist relativ weich. Leichte Unregelmäßigkeiten und poröse Strukturen aufgrund von Pflanzeneinschlüssen gehören zu seinen Naturmerkmalen. Seine Farbpalette reicht von weißgelb über bräunlich bis rötlich.

Die Platten sind in der Regel mit kratzfestem, säurebeständigem Lack beschichtet, bleiben jedoch in ihrer Eigenart offenporig. Reinigen Sie Travertin mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und lauwarmem Wasser ohne Zusätze. Verwenden Sie keine chemischen Reinigungsmittel. Entfernen Sie Säuren (z.B. auch Säfte) sofort, da Kalkgestein sich nicht gut mit Säuren verträgt.

Die Pflege von Marmor

Marmor ist die Bezeichnung für Tiefengesteine und Sammelbegriff für polierbare Kalksteine. Echten Marmor (z.B. Carrara-Marmor) findet man vereinzelt als Tiefengestein in Italien und Griechenland. Der Begriff Marmor umfasst jedoch alle polierbaren Kalksteine. Demgemäß sind Farben von Marmor völlig unterschiedlich, häufig zeigt er Strukturunterschiede sowie schmale und breite Adern verschiedenster Färbung.

Marmor ist eher weich, daher sind im Gebrauch leichte Schleifspuren (Marmor-Patina) unvermeidlich, im Wohnbereich wird Marmor aber durch eine Matt- oder Hochglanzlackierung geschützt.

Reinigen Sie Marmor nur mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und warmem Wasser ohne Zusätze. Geben Sie eventuell einen Schuss Spiritus oder Seife ins Wasser. Marmor wird am besten mit milden Reinigungsmitteln gepflegt. Nutzen Sie nicht zu viel Wasser, damit der Marmor nicht stumpf wird. Entfernen Sie Säuren (z.B. Säfte) auch hier sofort und verwenden Sie niemals Essig zur Reinigung. Dafür ein feuchtes, weiches Tuch verwenden, das Sie kreisförmig auf dem Marmor verstreichen. Anschließend mit einem trockenen Tuch darübergehen.

Die Pflege von Granit

Wie bei Marmor bezeichnet das Wort Granit einerseits das Original, ein Tiefengestein, anderseits wird es als Überbegriff für alle polierbaren Erstarrungsgesteine und kristallinen Metamorphe verwendet. Echter Granit ist weißlich-grau oder Rot und Schwarz, härter als Stahl, gegen chemische Einflüsse weitgehend resistent, hitze- und kratzfest. Daher wird er gern für Küchenarbeitsplatten verwendet, eignet sich natürlich aber auch bestens als Abdeckplatte für andere Möbelstücke.

Zu den natürlichen Merkmalen des Materials zählen Unebenheiten, kleine Abweichungen in Farbe und Oberfläche und leichte Verbiegungen. Da der Stein immer unterschiedlich ausfällt, ist jedes Graniterzeugnis ein Unikat.

Reinigen Sie Granit nur mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und warmem Wasser ohne Zusätze. Vermeiden Sie auch hier saure Reinigungsmittel und alkalische Reinigungsmittel.

Die Pflege von Schiefer

Schiefer ist rau und uneben. Schieferplatten sind empfindlich, obwohl das Material sehr hart ist. Wird etwa ein Glas darauf verschoben, entstehen graue Schürfstellen. Diese können leicht mit klarem Wasser beseitigt werden. In der Regel wird Schiefer deshalb geölt und gewachst – so wird die Platte dauerhaft feucht und unempfindlicher. Eine andere Schutzmöglichkeit ist ein spezieller Schutzlack.

Reinigen Sie Schieferplatten mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und warmem Wasser ohne Zusätze. Entfernen Sie auch hier Säuren (z. B. Säfte) sofort und vermeiden Sie unbedingt saure Reinigungsmittel und Essig. Greifen Sie generell zu pH-neutralen Reinigungsmitteln.

Behandeln Sie geölte und gewachste Oberflächen mit handelsüblichem Wachs oder Schieferöl nach. Bitte kein Speiseöl o.Ä. verwenden – es ist säurehaltig und wird daher ranzig.

Die Pflege von Fossil-Kalkstein

Fossil-Kalkstein stammt aus der Sahara und trägt die versteinerte Tierwelt von vor über 300 Millionen Jahren in sich eingeschlossen. Fossil-Kalkstein ist bunt – braune und gelbe Farbschattierungen zeugen von den Einschlüssen. Jede Platte ist ein Unikat, keine gleicht in ihrer naturgegebenen Struktur einer anderen. Um sie unempfindlich zu machen, wird die Oberfläche nach dem Schleifen und Polieren versiegelt.

Reinigen Sie Fossil-Kalkstein mit einem faserfreien Lappen oder Naturschwamm und warmen Wasser ohne Zusätze. Entfernen Sie Säuren (z. B. Säfte) sofort und nutzen Sie auch hier keine sauren und alkalischen Reinigungsmittel.

Pflegetipps für Ihre Holzmöbel

Holzmöbel sind zeitlos angesagt, klassisch und elegant. Für eine langanhaltende Freude am Möbelstück sind diese jedoch einer regelmäßigen Pflege zu unterziehen. Anbei geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihre Holzmöbel lange wie neu aussehen lassen können.

Für verstaubte Holzflächen genügt zunächst ein Abstauben mit einem herkömmlichen Staubtuch. Nutzen sie dies regelmäßig und wischen Sie zusätzlich das Holz mit einem feuchten Tuch in Richtung der Maserung ab. Der Bürstenaufsatz des Staubsaugers eignet sich zudem, um Staub und Schmutz aus den Rillen zu entfernen. Bei kleineren Möbeln kann hier auch ein Pinsel verwendet werden. Grobporige Holzarten wie Eiche, Esche und Rüster sollten am besten gar nicht feucht gewischt werden, da der Staub sich sonst in den Poren absetzt. Zur Pflege des Holzes trägt auch eine ausreichende Luftfeuchtigkeit (56-60%) im Raum bei, lüften Sie demnach häufig. Beachten Sie auch, dass Holz immer nachdunkeln kann und deshalb eine gleichmäßige Lichteinstrahlung erfolgen sollte. Lassen Sie keine Gegenstände konstant an der gleichen Stelle darauf liegen. Vermeiden Sie Glasränder mit Hilfe von Untersetzern und lassen Sie Gläser nicht zu lange auf dem Tisch stehen. Ein Wasserrand lässt sich sonst recht gut mit ein paar Tropfen Sonnenblumenöl und einer Prise Salz auf einem Baumwolllappen entfernen. Bei Weinflecken gilt handelsüblicher Rasierschaum als hilfreiche Lösung, um die lästigen Flecken loszuwerden. Denken Sie immer an das Trockenwischen nach der Behandlung.

Ein Tipp von uns: Verwenden Sie keinen Dampfreiniger für Holz, da dieses sonst aufquillt und seine Struktur verändert.

Pflege von lackiertem Holz

In der Regel sind lackierte Holzflächen sehr pflegeleicht. Bei Verschmutzungen das Holz einfach mit feuchtem Fensterleder abwischen und mit einem trockenen, weichen Tuch nachreiben. Verwenden Sie jedoch keine Polituren oder Sprays, die die Lackschicht angreifen und Flecken hinterlassen können. Unterlegen Sie Gummi- oder Kunststoffgleiter, etwa von HiFi-Anlagen, immer mit Filz oder etwas Ähnlichem, damit der in den Gleitern enthaltene Weichmacher den Lack nicht angreifen kann. Kleben sie deshalb auch nie Tesafilm oder selbstklebende Folie auf.

Pflege von gewachstem Holz

Gewachste Flächen findet man meistens bei Bio-Massivholzmöbeln. Achten Sie auch hier auf ein ausreichend feuchtes Raumklima. Jedoch sollte trotzdem keine direkte Feuchtigkeit an gewachste Möbel kommen und Flecken und Flüssigkeiten immer mit einem trockenen, weichen Tuch aufgesaugt und entfernt werden. Wenn Sie das Holz abstauben möchten, nutzen Sie Wasser oder Pflanzenseife und wischen Sie mit einer Bienenwachs-Pflegeemulsion nach. Nach dem Trocknen können Sie das Holz mit einem fusselfreien Leinentuch polieren. Im Falle einer starken Verschmutzung des Materials vorzugsweise mit einem Wachsbalsamreiniger arbeiten und in schwierigen Fällen Reiniger auf Poliervlies oder 280er Schleifpapier geben und den Schmutz ausreiben. Schäden können mit Schleifpapier ausgeschleift werden. Danach immer das rohe Holz mit Naturharzöl-Imprägniergrund ölen und nachwachsen.

Pflege von geöltem oder gelaugtem Holz

Stauben Sie auch hier mit einem Tuch ab oder leicht feucht mit klarem Wasser oder Pflanzenseife. Stark strapazierte Flächen sollten mit Naturharzöl-Imprägniergrund oder Paraffinöl eingerieben werden. Denken Sie auch hier daran, das Mittel mit einem Leinentuch abzunehmen, damit keine Rückstände entstehen. Sie können bei Schäden auch mit Pflanzenseife reinigen, die Stelle nachschleifen und dünn ölen. Nach 10 Minuten sollte das Öl entnommen werden.

Pflege von Rattanmöbeln

Rattanmöbel müssen lediglich abgestaubt werden. Die Möbel lassen sich in der Regel leicht abstauben und können hin und wieder leicht feucht abgerieben werden.

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Pflegetipps für Ihr Schlafzimmer

Damit Sie in Ihrem Schlafzimmer gut schlafen und sich wunderbar erholen können, benötigt Ihr Bett eine ausreichende Pflege. Wie Sie dieses in wenigen Schritten frisch halten und möglichst lange für eine hygienische Schlafunterlage sorgen, erfahren Sie im Folgenden.

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Die Pflege des Lattenrosts

Lattenroste benötigen praktisch keine Pflege. Jedoch ist besonders für Allergiker eine regelmäßige Befreiung des Lattenrosts von Staub nötig. Stauben Sie (vor allem an der Unterseite) hin und wieder gründlich mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers ab. Anschließend können Sie auch mit einem feuchten Tuch die Überschneidungsflächen der Latten säubern. Nutzen Sie am besten die Zeit, in der Sie Ihre Matratze sowieso zum Lüften aufstellen. Beachten Sie darüber hinaus eventuelle Herstellerhinweise.

Die Pflege der Matratze

Matratzen schützen Sie am besten mit einem aufliegenden Moltontuch. Bei den gegen chemische Einflüsse empfindlichen Latexmatratzen ist dieser Schutz besonders zu empfehlen. Lüften Sie Ihre Matratzen am besten am Morgen. Stellen Sie dazu Ihre Matratze hin und wieder seitlich auf. Einmal im Jahr ist Erholung im Freien angesagt – bei mäßiger (nicht zu starker) Sonnenwärme ohne direkte Bestrahlung. So vermeiden Sie Schimmel. Beschleunigen Sie den Trocknungsprozess jedoch nicht mit einem Heizkörper.

Entstauben Sie die Matratze mit einer weichen Bürste oder durch sanftes Absaugen, jedoch müssen Sie auch hier auf die Oberfläche der Matratze achten. Achtung: Matratzen dürfen nicht geklopft werden! Achten Sie bereits beim Kauf auf einen abnehmbaren Matratzenbezug, den Sie waschen können. Waschen Sie den Bezug etwa alle drei Monate, um auch die Salzrückstände des Schweißes zu entfernen.

Federkernmatratzen sollten Sie regelmäßig (ca. einmal im Monat) wenden – sowohl längsseits als auch quer.

Schaumstoffmatratzen (PUR-Schaum und Latex) dürfen nur längsseits gewendet, nicht aber umgedreht werden.

Flecken entfernen Sie stets am besten sofort. Ein hilfreiches Mittel ist hier immer Teppichschaum, mittlerweile sind jedoch auch spezielle Fleckenentferner erhältlich.

Übrigens: jeder Mensch gibt pro Nacht bis zu 3/4 Liter Flüssigkeit ab. Selbst die beste Matratze sollte daher aus hygienischen Gründen nach 5 – 6 Jahren ausgewechselt werden.

Die Pflege des Bettzeugs

Beziehen Sie das Bettzeug stets mit einem Schutzüberzug, den Sie regelmäßig waschen. Lassen Sie morgens bei geöffnetem Fenster das Bettzeug auslüften – bei trockenem Wetter auf dem Fenstersims. Decken und Kissen sollten täglich aufgeschüttelt werden. Setzen Sie sie jedoch niemals der prallen Sonne aus, klopfen Sie sie nicht und saugen Sie nicht darüber. Behandeln Sie Kopfkissen und Zudecken stets nach den Herstellerangaben.

Kopfkissen sollten aus hygienischen Gründen nach 2 – 3 Jahren, Zudecken nach 5 – 7 Jahren ersetzt werden.

Tipp: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Kopfkissen und Zudecken waschbar sind.

Entfernung von Flecken

Flecken kommen in jedem Haushalt immer wieder vor und sind kaum vermeidbar. Für jeden Fleck gibt es eine individuelle Methode, ihn am besten zu entfernen. Achten Sie bitte stets darauf Flecken möglichst sofort zu entfernen. Probieren Sie Ihr gewähltes Reinigungsmittel an einer unauffälligen Stelle aus, um zu sehen, wie das Material darauf reagiert. Da es immer ein Restrisiko durch Anwendung und Material gibt, erfolgt die Nutzung auf eigene Gefahr. Wir verweisen an dieser Stelle auf unseren Haftungsschluss im Impressum.

FleckenartReinigungsmittelBehandlung
Blutkaltes Wasser, FeinwaschmittelZunächst mit Wasser den Fleck beseitigen. Daraufhin mit einem feuchten, weißen Tuch behandeln, auf welches Sie etwas Feinwaschmittel geben.
ColaPolstershampoo, FeinwaschmittelNicht eintrocknen lassen! Mit einer Mischung aus Wasser und Polstershampoo oder Feinwaschmittellösung behandeln.
Eiweiß, EigelbPolstershampoo, FeinwaschmittelFeinwaschmittel auflösen oder mit Polstershampoo und kaltem Wasser behandeln und trocknen lassen.
FarbeTerpentin, Benzin, FleckenmittelFarbe vorsichtig entfernen. Abschließend mit Benzin oder Fleckenmittel nachbehandeln. Mit lauwarmem Wasser nachbehandeln und anschließend trocknen.
FettWaschbenzin, Spiritus, FleckenmittelMit einem weichen in Waschbenzin, Spiritus oder dem Fleckenmittel getränkten Tuch abreiben.
HINWEIS: Keine Velourstoffe mit Lösungsmittel behandeln.
FruchtsäfteWasser, PolstershampooNicht eintrocknen lassen. Mit lauwarmer Wasser-/Polstershampoo-Lösung vorsichtig abreiben.
KaffeePolstershampoo, FeinwaschmittelNicht eintrocknen lassen. Tuch mit etwas Bezinseife tränken, Fleck vorsichtig abreiben; mit lauwarmem Wasser nachbehandeln.
KakaoFeinwaschmittelNicht eintrocknen lassen. Mit lauwarmer Feinwaschmittel-Lösung vorsichtig abreiben und mit weißem Tuch nachbehandeln.
KaugummiWaschbenzin oder FleckenwasserWeißes Tuch mit angegebenem Mittel tränken und vorsichtig abreiben.
KerzenwachsWaschbenzinKein Bügeleisen benutzen! Wachs vorsichtig abheben, dann mit Waschbenzin betupfen.
KugelschreiberBenzin, BenzolMit saugfähigem, weißen Tuch Fleck vorsichtig durch Tupfen entfernen. Nicht reiben!
LackSpiritus, Terpentin, FleckenwasserTuch tränken und vorsichtig abreiben.
HINWEIS: Stoff vorher auf Farbechtheit prüfen!
LikörFeinwaschmittel, reiner AlkoholNicht eintrocknen lassen. Mit lauwarmer Feinwaschmittel-Lösung abtupfen; mit weißem Tuch.
LippenstiftFleckenwasser, Feinwaschmittel, WaschbenzinMit Feinwaschmittel-Lösung, Fleckenwasser oder Waschbenzin vorsichtig abreiben; mit weißem Tuch nachbehandeln.
Milch, SahneFeinwaschmittel, PolstershampooMit Lösung aus Feinwaschmittel oder Polstershampoo und Wasser vorsichtig abreiben.
NagellackAcetonWeiches, weißes Tuch in Aceton tränken, Stelle vorsichtig abreiben.
HINWEIS: Stoff vorher auf Farbechtheit prüfen.
ObstFleckenmittelTuch mit Fleckenmittel tränken und vorsichtig abreiben.
ÖlFleckenmittel, WaschbenzinMit einem mit Fleckenmittel oder Waschbenzin getränkten Tuch vorsichtig abreiben.
HINWEIS: Keine Velourstoffe mit Lösungsmittel behandeln.
ParaffinWaschbenzinMit getränktem Tuch abreiben.
HINWEIS: Keine Velourstoffe mit Lösungsmittel behandeln.
RostKleesalz, OxalsäureKleesalz oder Oxalsäure mit lauwarmem Wasser mischen, Fleck vorsichtig abreiben.
RotweinFeinwaschmittelNicht eintrocknen lassen. Lauwarme Lösung mit einem weichen Tuch auftragen und vorsichtig abtupfen.
RußKernseife, Polstershampoo, WaschbenzinMit Waschbenzin vorbehandeln. Fleck mit Kernseife einreiben und mit feuchtem Tuch weiter behandeln.
SchokoladeKernseifeTuch im lauwarmen Seifenwasser tränken, Fleck vorsichtig abreiben, mit klarem Wasser nachbehandeln.
SchuhcremeWaschbenzin, Fleckenmittel, FeinwaschmittelWeißes Tuch mit der Lösung tränken und vorsichtig abreiben. Mit Feinwaschmittellösung nachbehandeln.
HINWEIS: Keine Velourstoffe mit Lösungsmittel behandeln.
TeerMethanol, warmer SpiritusWeißes Tuch mit der Lösung tränken und vorsichtig abreiben.
HINWEIS: Keine Velourstoffe mit Lösungsmittel behandeln.
UrinSodaSoda in lauwarmem Wasser lösen, weißes Tuch tränken und Stelle abreiben. Mit klarem Wasser nachbehandeln.

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