L-Küche

Die L-Küche gehört zu den beliebtesten Grundrissformen im deutschen Wohnungsbau. Zwei Küchenzeilen verlaufen im rechten Winkel zueinander und bilden ein L, das den Raum effizient gliedert. Die Anordnung hält die Wege zwischen Spüle, Kochfeld und Arbeitsfläche kurz und lässt zugleich eine offene Seite frei, die sich vielfältig nutzen lässt. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, welche Vorteile die L-Küche mitbringt, welche gestalterischen Möglichkeiten sie eröffnet und worauf Sie bei der Planung achten sollten.

Die Vorteile einer L-Küche
Effizienter Küchenalltag
Eine zentrale Rolle spielt dabei das sogenannte Küchendreieck. Kochfeld, Spüle und Arbeitsfläche lassen sich so platzieren, dass die Laufwege kurz bleiben und die Abläufe beim Kochen flüssig und komfortabel sind. Auch beim Stauraum zeigt die L-Küche ihre Stärken. Hochschränke lassen sich ergonomisch sinnvoll integrieren, sodass Backofen, Kühlschrank oder Mikrowelle bequem in Griffhöhe liegen. Das erhöht den Komfort, schont den Rücken und macht das Bücken zum Geräteboden überflüssig.
Die Eckschränke in der Ecke des L lassen sich mit Karussells, Schwenkauszügen oder vollausziehbaren Beschlägen ausstatten, damit der Stauraum auch in der Tiefe gut erreichbar bleibt.
Vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten
Die Bauform für jeden Raum


Herausforderungen der L-Küche
Die L-Küche bringt einige Punkte mit, die bei der Planung bedacht werden sollten. In kleineren Räumen kann es schwierig sein, an der offenen Seite eine Sitzgelegenheit unterzubringen. Eine schmale Bank oder eine platzsparende Theke schaffen hier Abhilfe und halten die Küche dennoch übersichtlich. Auch ein klappbarer Tisch an der Wand oder ein schmaler Bartresen am Ende einer Zeile sind sinnvolle Alternativen.