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Ideen für eine schöne Herbstdekoration

„Der Herbst steht auf der Leiter und malt die Blätter an …“ (Peter Hacks)

Wenn die Blätter der Bäume anfangen, sich bunt zu färben, und immer häufiger ein kühler Wind durch die Straßen fegt, dann ist er da, der Herbst. Manch einer trauert dem Sommer hinterher, andere können es kaum erwarten, dass endlich der Winter beginnt. Doch der Herbst ist keine reine Übergangsjahreszeit zwischen Sommer und Winter – und gerade optisch hat er einiges zu bieten! Wie Sie Ihr Haus wunderbar herbstlich dekorieren können, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Hübsche Herbstfarben

Wohl zu keiner Jahreszeit ist die Natur so farbenfroh wie im Herbst – bevor die Bäume ihre Blätter abwerfen, ziehen sie das wertvolle Chlorophyll aus ihnen und speichern es über den Winter in den Wurzeln. So bleiben nur noch die restlichen Pigmente in den Blättern zurück und bescheren uns ein Feuerwerk aus Farben. Der Herbst bietet uns alle Farbtöne von Grün über Gelb, Orange und Rot bis Braun. Und diese Farbkombination sieht nicht nur in der Natur gut aus – auch bei Ihnen Zuhause sind die Herbstfarben ein echter Hingucker. Wenn Sie den Herbst in Ihre vier Wände bringen wollen, orientieren Sie sich bei der Farbgestaltung einfach an der Natur. Leicht austauschbare Elemente wie Vorhänge, Kissen oder Tischdecken eignen sich besonders gut, um die Herbstfarben zur Geltung zu bringen. Und wer ein ganz besonders großer Herbst-Fan ist, kann sich mittels Wandfarben oder Tapeten natürlich ein ganzjährig herbstliches Zuhause einrichten.

Bunte Blätter

Bunte Blätter bilden die einfachste Art von Herbstdeko – und das Beste ist: sie sind völlig kostenlos verfügbar! Sammeln Sie besonders hübsche und farbenprächtige Exemplare und pressen Sie sie für einige Tage zwischen ein paar schweren Büchern. Um die Blätter nicht zu beschädigen, empfiehlt es sich, ein oder zwei Blätter Küchenrolle zwischen Blatt und Buch zu legen. Anschließend können Sie die getrockneten und gepressten Blätter auf verschiedene Arten weiterverwenden. Am einfachsten ist es, sie schlicht als Deko auf Tisch oder Kommode zu verwenden. Doch auch als Fensterschmuck, befestigt mit ein paar Tesafilmröllchen, machen sie sich gut. Wer ein wenig bastelaffin ist, kann mit ein paar bunten Blättern, etwas Bastelkleber und leeren Einmachgläsern wunderschöne herbstliche Windlichter fertigen.

Besonders schön sind die Blätter folgender Bäume:

  • Ahorn
  • Birke
  • Buche
  • Eiche
  • Kastanie
  • Linde
  • Platane

Dekorieren mit Kastanien

In den meisten Städten wachsen Kastanienbäume in Parks oder auf Grünstreifen – und im Herbst sind sie bald umringt von hunderten kleinen grünen Kugeln, in deren Inneren die glänzenden braunen Kastanien versteckt sind. Diese Früchte eignen sich aufgrund ihrer angenehmen Form und glatten Oberfläche nicht nur gut als Handschmeichler, sondern ergeben auch eine fabelhafte Herbstdeko. Auf Tischen oder Kommoden verteilt, in einer Schale oder Schüssel angerichtet und mit ein paar Zapfen oder Beeren kombiniert oder als Deko rund um Kerzen drapiert bringen Kastanien das Herbstfeeling in Ihr Zuhause. Auch zum basteln eignen sie sich wunderbar – wer hat nicht als Kind unter Zuhilfenahme von Zahnstochern oder Streichhölzern Kastanienmännchen gebastelt? Doch nicht nur für Kinder sind Kastanien tolles Bastelmaterial. Kombiniert mit Hagebutten, Eicheln und Holzperlen lassen sie sich auf Schnüre auffädeln – so entsteht mit wenig Aufwand eine herbstliche Dekogirlande, die Sie beispielsweise ins Fenster oder über den Esstisch hängen können.

Stimmungsvolle Beleuchtung

Je mehr wir uns dem Winter nähern, desto früher wird es abends dunkel – umso wichtiger wird die Art der Beleuchtung, mit der wir unser Zuhause erhellen. Gerade für gemütliche Abende ist warmes, gelbliches Licht am besten geeignet, um eine gemütliche Atmosphäre zu erzeugen. Das behagliche Herbst-Feeling erreichen Sie besonders gut mit Kerzen. Deren flackernde, warme Flamme spendet zwar nicht allzu viel Licht, wirkt aber heimelig und beruhigend. Besonders dicke Kerzen in Herbstfarben, arrangiert auf einem Tablett, ergeben eine schöne herbstliche Deko. Alternativ können Sie auch ein paar hübsche herbstlich gestaltete Windlichter mit Teelichtern darin aufstellen – beispielsweise die bereits erwähnten Einmachgläser mit aufgeklebten bunten Blättern. Wer auf offenes Feuer verzichten möchte, für den sind Lampions und Lichterketten die richtige Wahl. Lampions aus buntem Papier in Herbstfarben verleihen jedem Raum etwas Heimeliges und Gemütliches. Sie können aber beispielsweise auch eine leere Flasche nehmen, mit einer batteriebetriebenen Lichterkette füllen und optional von außen mit Blättern bekleben. So sorgen Sie für stimmungsvoll herbstliche Beleuchtung in Ihrem Zuhause.

Dekorativer Fensterschmuck

Fensterschmuck ist eine wunderbare Möglichkeit, eine herbstliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden zu erschaffen. Besonders in kleinen Wohnungen und Räumen können Sie sich hier frei entfalten – denn am Fenster geht Ihnen kein wertvoller Platz verloren, wie es vielleicht bei einem kleinen Esstisch der Fall wäre. Die einfachste Art der herbstlichen Fensterdekoration sind getrocknete und gepresste Blätter – befestigen Sie sie einfach mit ein paar Tesafilmröllchen und arrangieren Sie sie frei nach Belieben auf der Fensterscheibe. Ebenso gut geeignet sind Girlanden, die Sie vor’s Fenster hängen. Diese können Sie ebenfalls aus Blättern basteln, oder aber wie weiter oben beschrieben aus Kastanien und anderen Materialien. Eine gute Alternative zu Naturmaterialien bildet natürlich immer farbiges Papier – schneiden Sie die Blätter doch einfach aus farbigem Tonpapier aus! Fensterbilder aus Tonkarton und Transparentpapier sind ebenfalls eine schöne Herbstdeko – lassen Sie bei der Motivwahl Ihrer Fantasie freien Lauf! Ob bunte Blätter, Kürbisse oder Äpfel, alles was sich aus Tonkarton und Transparentpapier basteln lässt, ist erlaubt.

Mit diesen Deko- und Bastelideen können Sie auch bei trübem und regnerischem Wetter den Herbst in all seinen Farben in Ihren vier Wänden genießen!

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WMF-Studio & Paradies-Studio – Jetzt neu in der Boutique bei Interliving Möbel Boer

 

Es gibt Neues in unserer Boutique zu entdecken! Jetzt frisch bei Möbel Boer in Coesfeld eingetroffen: WMF und Paradies. Entdecken Sie die tollen Küchenhelfer und Accessoires der rennomierten Marke WMF und die komfortablen Bettwaren des Traditions-Herstellers Paradies.

 

Unser WMF-Studio

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Unser Paradies-Studio

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Paradies steht für Bettwaren mit Herz. Dabei sind die eingesetzten Materialien streng schadstoffgeprüft und medizinisch auf  Haut- und Körperverträglichkeit getestet. Die Daunen und Federn werden zusätzlich gereinigt und sind dadurch sauberer als herkömmliche Standards. Hochwertige Bettdecken zum Einkuscheln, kuschlige Kissen und gemütliche Kinderbettware von Paradies finden Sie jetzt in unserem Paradies-Studio. Guter Schlaf ist die Energie-Quelle für den Tag. Deshalb ist eine hochwergie Schlafausstattung ein Muss.

Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne zu den Produkten und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Besuchen Sie Möbel Boer in Coesfeld oder erfahren Sie hier mehr zu Wohn-Accessoires in unserer Boutique.

 

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Obst und Gemüse im Hochbeet anbauen

In Zeiten steigenden Umweltbewusstseins und von Plastikmüll überschwemmter Meere ist die Reduzierung von Verpackungsabfällen zu einem wichtigen Thema geworden. Wer Plastikmüll vermeiden will, kann sein Essen beispielsweise frisch auf dem Wochenmarkt holen, in sogenannten Unverpackt-Läden einkaufen oder aber auch einfach als Selbstversorger oder Teilselbstversorger leben. Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten ist zwar mit etwas mehr zeitlichem Aufwand verbunden, dafür aber auch deutlich günstiger als im Supermarkt. Eine besonders gute Möglichkeit, um im eigenen Garten etwas selbst anzubauen, sind Hochbeete. Was Sie alles bei der Errichtung eines Hochbeets beachten sollten, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Die Vorteile eines Hochbeets

Ein Hochbeet bietet im Vergleich zu einem normalen Beet auf Bodenhöhe mehrere Vorteile. Einer der größten Vorteile besteht in der individuell anpassbaren Höhe eines Hochbeets, die ein angenehmes und bequemes Arbeiten ermöglicht. Rückenschmerzen und Haltungsschäden gehören damit der Vergangenheit an! Zudem ist man mit einem Hochbeet unabhängig von der vorhandenen Bodenbeschaffenheit – ein Hochbeet können Sie theoretisch sogar auf einer Dachterrasse oder auf Betonboden anlegen. Zudem ist bei einem Hochbeet die Kontrolle von Erdmischung, Pflanzenschutz, Bewässerung und Düngung wesentlich einfacher. Auch das Anbringen von Folien, Netzen oder Vliesen als Schädlings- und Winterschutz wird bei einem Hochbeet wesentlich erleichtert. Hinzu kommt, dass man bei einem Hochbeet meist mit einer deutlich höheren Produktivität und somit einem besseren Ertrag auf kleinem Raum rechnen kann.

Bausatz oder selber bauen?

Neben all den vielen Vorteilen ist das Anlegen eines Hochbeets natürlich erst einmal mit einem gewissen zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden. Hochbeete werden meist aus Holz oder Stein angefertigt. Bausätze für Hochbeete findet man in den meisten Baumärkten oder im Internet – wer mit einem gewissen handwerklichen Geschick gesegnet ist, kann sich auch einfach mit ausreichend Materialien eindecken und das Hochbeet selbst planen und errichten. Bei der Wahl der richtigen Maße gilt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. Die ideale Höhe eines Hochbeets ist sowohl abhängig von der Körpergröße, als auch von der Höhe der gewählten Pflanzen. Für niedrig wachsende Pflanzen wie Pflücksalat empfiehlt sich eine Beethöhe von 80-100 cm, bei Tomaten beispielsweise sind lediglich etwa 50 cm vonnöten, da sonst zum Ernten eine Leiter benötigt wird. In jedem Fall sollten Sie sich im Vorfeld informieren, wie hoch die gewählten Pflanzen in etwa werden, und die Höhe Ihres Hochbeets entsprechend wählen.

Gut gefüllt mit leckerem Obst & Gemüse

Hochbeete sind zwar auch beliebt als reine Dekoelemente im Garten und können genutzt werden, um Zierpflanzen darin anzupflanzen, in erster Linie werden Sie jedoch als Nutzgarten verwendet. Welche Obst- und Gemüsesorten Sei anbauen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist die Bodenfüllung des Hochbeets entscheidend. Die eigentliche Erdschicht muss bei einjährigen Pflanzen beispielsweise nicht höher als 30 bis 40 cm sein – darunter empfiehlt es sich, eine Drainageschicht aus wasserdurchlässigem Material anzulegen. Die verwendete Bodenmischung kann wahlweise und je nach geplanter Pflanzensorte aus Gartenerde, Mischungen mit Sand und Kompost oder fertigen Substratmischungen bestehen. Für die Drainageschicht eignen sich Materialien wie Holzhäcksel, Schotter oder Sand.

Die Pflanzenauswahl und somit auch die Fruchtfolge richtet sich vor allem nach der Einteilung in sogenannte Stark-, Mittel- und Schwachzehrer. Im ersten Jahr ist der Boden im Hochbeet noch besonders Nährstoffreich und daher besonders gut geeignet für Starkzehrer wie beispielsweise Tomaten, Kartoffeln, Lauch, Sellerie, Mais, Zucchini sowie alle Kohlarten. Im zweiten Jahr wird es Zeit für die Mittelzehrer – Karotten, Knoblauch, Salat, Zwiebeln, Fenchel und Radieschen. Wenn im dritten Jahr schließlich die Düngekräfte im Hochbett nachlassen, können anspruchslose Pflanzen wie Erbsen, Feldsalat, Bohnen und Erdbeeren angepflanzt werden. Anschließend wird die Substratschicht im Hochbeet mit Kompost oder gut verrottetem Mist ergänzt und man kann mit der Fruchtfolge von vorne beginnen.

Tipp: Wenn Sie drei Hochbeete anlegen und dort die Fruchtfolge jeweils um ein Jahr versetzt einhalten, können Sie in jedem Jahr alle Pflanzen ernten.

Selbstverständlich sollten Sie sich vor dem Anlegen eines Hochbeetes eingehend über die verschiedenen Pflanzen und deren Pflege informieren. Entsprechende Gartenratgeber gibt es im Buch- oder Fachhandel. Mit der richtigen Vorbereitung ist es aber dann auch absoluten Gärtner-Anfängern möglich, Obst und Gemüse im eigenen Garten zu ziehen!